LIKE A BUCKET MIGHT HOLD WATER
Nelly Möller, Caroline Rentschler
Wo verorten wir Geborgenheit – und wodurch fühlen wir uns gehalten?
'like a bucket might hold water' verhandelt Geborgenheit als instabilen Zustand zwischen Erinnerung, Verlust und Suche. Die Arbeit entfaltet ein Narrativ (besser: eine Erzählung?) in drei aufeinander bezogenen räumlichen Momenten: eine retrospektiv überhöhte Projektion des Mythos mütterlichen Schutzes und Nähe; ein „Aus-der-Welt-Fallen“, ein Bruch, in dem Geborgenheit sich in institutionelle und regulierende Strukturen verschiebt; schließlich eine künstliche, technologisierte Form von Geborgenheit – ein Schutzraum, der Wärme und Halt suggeriert, ohne das ursprüngliche Bild (besser: Zustand, Erfahrung....?) je einzulösen.
Geborgenheit wird hier nicht erlebt als Gefühl, sondern manifestiert sich räumliche Übersetzungen des Gehalten-Werdens – als Verhältnis zwischen Körper und Hülle, zwischen Subjekt und Struktur. Wie Wasser, das nur in Beziehung zu einem Gefäß Form annimmt.

LIKE A BUCKET MIGHT HOLD WATER
Nelly Möller, Caroline Rentschler
Wo verorten wir Geborgenheit – und wodurch fühlen wir uns gehalten?
'like a bucket might hold water' verhandelt Geborgenheit als instabilen Zustand zwischen Erinnerung, Verlust und Suche. Die Arbeit entfaltet ein Narrativ (besser: eine Erzählung?) in drei aufeinander bezogenen räumlichen Momenten: eine retrospektiv überhöhte Projektion des Mythos mütterlichen Schutzes und Nähe; ein „Aus-der-Welt-Fallen“, ein Bruch, in dem Geborgenheit sich in institutionelle und regulierende Strukturen verschiebt; schließlich eine künstliche, technologisierte Form von Geborgenheit – ein Schutzraum, der Wärme und Halt suggeriert, ohne das ursprüngliche Bild (besser: Zustand, Erfahrung....?) je einzulösen.
Geborgenheit wird hier nicht erlebt als Gefühl, sondern manifestiert sich räumliche Übersetzungen des Gehalten-Werdens – als Verhältnis zwischen Körper und Hülle, zwischen Subjekt und Struktur. Wie Wasser, das nur in Beziehung zu einem Gefäß Form annimmt.
