GEWICHT SPIEL
Lukas Winter
„Zur Selbstverständlichkeit wurde, dass nichts was die Kunst betrifft mehr selbstverständlich ist, weder in ihr noch in ihrem Verhältnis zum Ganzen, nicht einmal ihr Existenzrecht…“
-Adorno, Ästhetische Theorie
Die Arbeit „It’s only a Paper Moon“ von Lukas Winter zeigt eine scheinbar geschlossene Sphäre, deren Stabilität sich bei näherer Betrachtung als labil erweist.
Als geometrisch idealer Körper wird die Kugel in ihrem Sein fragmentiert und durch Spalten, Verschieben und Neuarrangieren in ein offenes System überführt.
Die vermeintliche Einheit wird dabei konzeptuell unterlaufen und als entgleitende Konstruktion lesbar gemacht.
In einer eigentümlichen Balz der geometrischen Körper entstehen Relationen, in denen Balance nicht gegeben ist, sondern stets neu ausgehandelt wird.
Die Installation thematisiert die ständige Verhandlung von Präsenz und Illusion, wobei „das Ganze“ nur als prozesshafte Erfahrung existiert.
von Aurora Carlucci

GEWICHT SPIEL
Lukas Winter
„Zur Selbstverständlichkeit wurde, dass nichts was die Kunst betrifft mehr selbstverständlich ist, weder in ihr noch in ihrem Verhältnis zum Ganzen, nicht einmal ihr Existenzrecht…“
-Adorno, Ästhetische Theorie
Die Arbeit „It’s only a Paper Moon“ von Lukas Winter zeigt eine scheinbar geschlossene Sphäre, deren Stabilität sich bei näherer Betrachtung als labil erweist.
Als geometrisch idealer Körper wird die Kugel in ihrem Sein fragmentiert und durch Spalten, Verschieben und Neuarrangieren in ein offenes System überführt.
Die vermeintliche Einheit wird dabei konzeptuell unterlaufen und als entgleitende Konstruktion lesbar gemacht.
In einer eigentümlichen Balz der geometrischen Körper entstehen Relationen, in denen Balance nicht gegeben ist, sondern stets neu ausgehandelt wird.
Die Installation thematisiert die ständige Verhandlung von Präsenz und Illusion, wobei „das Ganze“ nur als prozesshafte Erfahrung existiert.
von Aurora Carlucci
