CONCRETE AND FEATHERS
Concrete & Feathers entfaltet sich im Zwischenraum zwischen Schwere und Leichtigkeit, Dauerhaftigkeit und Fragilität, dem Gebauten und Beständigen sowie dem Flüchtigen, dem Dichten und dem Zarten, dem Harten und dem Weichen.
Wie kann Schwere Zerbrechlichkeit bergen, und wie können harte Oberflächen Spuren von Weichheit bewahren? Wie kann Festigkeit auf Leichtigkeit treffen – und wie kann Fragiles, wie unsere Körper und unser Leben unerwartete Stärke entwickeln?
Concrete & Feathers untersucht, wie künstlerische Prozesse in einer zunehmend rauen und von Krisen geprägten Welt Resonanz erzeugen und zugleich Resilienz stärken können – und wie Räume, Materie und das Leben selbst als zugleich fragil und widerstandsfähig erfahrbar werden. Die Arbeiten der Studierenden der Raumklasse entfalten sich im Spannungsfeld zwischen Schwere und Leichtigkeit, Dauerhaftigkeit und Fragilität, dem Gebauten und dem Flüchtigen, dem Dichten und dem Zarten, dem Harten und dem Weichen.
Die Ausstellung findet während des Gallery Weekend 2026 im Kunstraum Potsdamer Straße statt – einem strengen, teilweise unterirdisch gelegenem architektonischen Bruchstück aus Beton der 1970er Jahre, verborgen im Berliner Galerienviertel. Beton, mit seinen Assoziationen an Architektur, Schwerkraft, Beständigkeit, das Urbane und das Menschgemachte, steht kontrastierenden Materialitäten gegenüber: Leichtigkeit, dem Organischen, der Natur, Symbolen des Schwebens, Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit.
Die Ausstellung erforscht Wahrnehmung, Körperlichkeit und räumliche Erfahrung und bewegt sich zwischen Überstimulation, Unsicherheit und Momenten des Rückzugs. In Schwellenräumen und Übergangsarchitekturen zeichnet sie das fragile Gleichgewicht zwischen Verletzlichkeit und Resilienz, Ausgesetztheit und Schutz, Selbst und Anderen nach. Dabei entstehen immersive Begegnungen, die Resonanz, Intimität, kollektive Verbundenheit und ein Gefühl des Getragen-Seins hervorrufen.
Gemeinsam formen die Arbeiten einen poetischen räumlichen Dialog und eine Sprache der Gegensätze, das dazu einlädt, zu gehen, innezuhalten und zu spüren, wie Masse und Raum, Klang und Stille, Dichte und Transparenz koexistieren. Concrete & Feathers wird so nicht nur zu einer Ausstellung, sondern zu einer räumlichen Erkundung darüber, wie wir Räume bewohnen und mit Materie und Leben in Beziehung treten.
Das Ausstellungsprojekt wird in Zusammenarbeit mit Studierenden der UdK Berlin, verschiedener Hochschulen sowie dem studierendenWERK BERLIN (Claudia Brieske, Isa Zappe) entwickelt und realisiert.
Mit Arbeiten von_
| Sarra Abid | Jonas Altenried | Malte Andersen | Lukas Barovič | Leo Bauer |
| Liesa Fritzsche | Paulina Graw | Lenni Janner | Lara Jauch | Anna Lenhardt |
| Laura Lizama Palacios | Sofia Figueiredo | Karo Ment | Nelly Möller | Maren Oscenda |
| Junis Poos | Caroline Rentschler | Hana Sakoh | Laetitia Schleking | Johannes Scholl |
| Juno Smolnik | Hikari Tanaka | Lukas Winter |
FORGIVE ME, FATHER, FOR I HAVE SINNED
ÜBERSÄTTIGUNG — STATE OF SUPERSATURATION
FOR A MOMENT, WE — CHOREOGRAPHIES OF TOGETHERNESS
PLEATS OF MATTER, PLEATS OF SOUL
LIKE A BUCKET MIGHT HOLD WATER
YOU DREW MY BODY, I DREW YOUR BODY
+ SHADOWS SHAPING FORMS SHAPING SHADOWS
+ MATERIAL WORLDS – SYNTHETIC NARRATIVES
Begleitet von_
Professorin_
Gabi Schillig, UdK Berlin
in Kooperation mit Claudia Brieske,
studierendenWERK BERLIN
Künstlerischer Mitarbeiter_
Enzo Zak Lux
Lehrbeauftragte_
Stefan Roigk (Sound)
Immo Schneider (Ausstellungsgrafik)
Nicolas Stephan (3D Modeling)
Tutor*innen_
Nelly Möller, Lars Sorger
Werkstatt für Prototypen, Objekt & Modellbau_
Elke Schneider
Werkstatt für Mechatronik_
Nils Kreter
Künstlerisches Betreuungsteam / Kunstraum Potsdamer Straße_
Hannes Schützler, Uli Westphal, Juan Pablo Gavria Bedoya,
Zoltan Kunkel
Dank an_
Marcel Wältring, UdK Berlin
Metallbauwerkstatt, Straße des 17. Juni



















CONCRETE AND FEATHERS
How can heaviness cradle fragility, and how can hard surfaces hold traces of softness? How can solidity meet lightness — and how can fragile materials, like our bodies and our lives, bear unexpected strength?
Concrete & Feathers explores how artistic processes can generate resonance in an increasingly harsh and crisis-laden world while cultivating resilience, and how spaces, matter and life itself can be experienced as both fragile and resilient. The works unfold in the space between weight and lightness, permanence and fragility, the built and the fleeting, the dense and the delicate, the hard and the soft.
The exhibition takes place during Gallery Weekend 2026 at Kunstraum Potsdamer Straße, an austere, partly subterranean architectural fragment of 1970s concrete hidden within Berlin’s gallery district. Concrete, with its associations of architecture, gravity, endurance, the urban and the man-made, stands alongside contrasting materialities: lightness, the organic, nature, symbols of flight, fragility and impermanence.
The exhibition explores perception, embodiment and spatial experience, navigating overstimulation, uncertainty and moments of retreat. Across liminal spaces and transitional architectures, it traces the delicate balance between fragility and resilience, exposure and protection, self and others, creating immersive encounters that evoke resonance, intimacy, collective connection and a sense of being held.
Together, the works form a poetic spatial dialogue and vocabulary of contrasts, inviting us to walk, pause and feel how mass and space, sound and silence, density and transparency coexist. Concrete & Feathers becomes not only an exhibition but a spatial meditation on how we inhabit spaces and interact with matter and life.
A project by Raumklasse - Class for Spatial Design and Exhibition Design at the Berlin University of the Arts.
arbeiten von_
| Sarra Abid | Jonas Altenried |
| Malte Andersen | Lukas Barovič |
| Leo Bauer | Liesa Fritzsche |
| Paulina Graw | Lenni Janner |
| Lara Jauch | Anna Lenhardt |
| Laura Lizama Palacios | Sofia Figueiredo |
| Karo Ment | Nelly Möller |
| Maren Oscenda | Junis Poos |
| Caroline Rentschler | Hana Sakoh |
| Laetitia Schleking | Johannes Scholl |
| Juno Smolnik | Hikari Tanaka |
| Lukas Winter |
ausgestellte arbeiten_
FORGIVE ME, FATHER, FOR I HAVE SINNED
ÜBERSÄTTIGUNG — STATE OF SUPERSATURATION
FOR A MOMENT, WE — CHOREOGRAPHIES OF TOGETHERNESS
PLEATS OF MATTER, PLEATS OF SOUL
LIKE A BUCKET MIGHT HOLD WATER
YOU DREW MY BODY, I DREW YOUR BODY
+ SHADOWS SHAPING FORMS SHAPING SHADOWS
+ MATERIAL WORLDS – SYNTHETIC NARRATIVES
Begleitet von_
Professorin_
Gabi Schillig, UdK Berlin
in Kooperation mit Claudia Brieske,
studierendenWERK BERLIN
Künstlerischer Mitarbeiter_
Enzo Zak Lux
Lehrbeauftragte_
Stefan Roigk (Sound)
Immo Schneider (Ausstellungsgrafik)
Nicolas Stephan (3D Modeling)
Tutor*innen_
Nelly Möller, Lars Sorger
Werkstatt für Prototypen, Objekt & Modellbau_
Elke Schneider
Werkstatt für Mechatronik_
Nils Kreter
Künstlerisches Betreuungsteam / Kunstraum Potsdamer Straße_
Hannes Schützler, Uli Westphal, Juan Pablo Gavria Bedoya,
Zoltan Kunkel
Dank an_
Marcel Wältring, UdK Berlin
Metallbauwerkstatt, Straße des 17. Juni


















